Einholm-Stahltreppen

Einholmtreppen sind wohl die eleganteste Treppenform – statisch allerdings auch die anspruchsvollste. Hier zeigt sich das Können des Herstellers, wenn die Funktionalität hält, was die Optik verspricht. Neben dem Einsatz modernster CAD-Anlagen in der Konstruktion ist für uns Erfahrung die wichtigste Komponente bei der Konstruktion solcher Treppenanlagen.

Mit geeigneten Werkstoffen in der richtigen Anwendung können wir auch für exklusive Treppen unseren hohen Qualitätsanspruch gewährleisten. Durch die Berücksichtigung eigener Ideen des Planers und dessen Kreativität zur Entwicklung individueller Lösungen wird jede Treppe zu einem Einzelstück.

Beispiele

Objekt "Privathaus in Magdeburg"
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Einholm-Stahltreppe als Bogentreppe mit gleichmäßig gewendeltem Grundriß.
Verschweißter Innenholm als Stahlkastenholm mit rechteckigem Querschnitt in freitragender Ausführung.
Angeschweißte konisch abgekantete Stahlkastenstufen mit Schalldämmung. Trittbelag aus massiven Holzstufen in Buche. Beidseitig Flachstahlhandläufe mit verdeckter Wandbefestigung bzw. Flachstahlzwischenstützen.
Handlaufanfänge skulptural verzogen. Geländer ohne Füllungen.
Material Stahl, lackiert, Holztritte versiegelt.

Objekt "Schulungsgebäude Bank Zürich"
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Einholm-Stahltreppe, gleichmäßig gewendelt über 2 Geschosse. Am Innenholm verschraubte konische Träger mit äußerem Abschluß als gezahnte Wange. Stufenkonstruktion als Faltblechstufen mit Gumminoppenbelag. Treppenuntersicht mit Lochblechverkleidung. Treppengeländer mit Doppelflachstahlpfosten und einem Edelstahl-Rohrhandlauf. Geländerfüllungen an der Treppenaußenseite mit Edelstahl-Kniegurten. Innenseitig Stahlblechbrüstungen. Treppe und Geländerpfosten bzw. Blechbrüstung Stahl lackiert, Handlauf und Kniegurte Edelstahl matt geschliffen.

Objekt "Stadthalle Sindelfingen"
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Einholm-Stahltreppe gleichmäßig gewendelt. Mittelholm als verschweißter Stahlkasten, Unterseite in der Ansicht durchlaufend, Oberseite entsprechend dem Steigungsverhältnis abgestuft. Trittbelag aus 2-fach konisch verlaufenden Holzstufen aus Eiche. Dazu ein Geländer mit senkrechten Stahlstäben aus Edelstahl, welche unterseitig an der Stufe verschraubt sind und oberseitig mit einem Edelstahl-Flachstahl verschweißt sind. Handlauf als ovales Holzprofil auf Flachstahlobergurt. Stufenbeleuchtung im Mittelholm integriert. Material: Holm Stahl lackiert, Geländerstäbe Edelstahl poliert, Holzteile versiegelt.

Objekt "Privathaus in Hamburg"
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Einholm-Stahltreppe mit geradem Grundriß.
Verschweißter Stahlkastenholm, welcher an der Gebäudewand verläuft und dort zusätzlich verankert ist. Trittstufen als parallel abgekantete Stahlkastentritte mit Schalldämmung. Tritte ohne Belag zur direkten Begehung. Wandseitig Rohrhandlauf auf Konsolen. Raumseitig geschoßhohe Verglasung aus Verbundsicherheitsglas. Material komplett Edelstahl V2a matt geschliffen.

Objekt "Bürogebäude Bad Urach"
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Einholmtreppe, gleichmäßig gewendelt. Konstruktion mit kastenförmigem Innenholm und daran freitragend angeschweißten, in der Ansicht konisch verlaufenden Stahlkastentritten. Trittbelag aus Massivholz, Buche. Handlauf als Flachstahlprofil im Wandbereich bzw. frei schwingend im Treppenauge, ohne Geländerfüllungen. Treppenanlage Stahl lackiert, Holztritte versiegelt.

Objekt "Bürogebäude Karlsruhe"
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Einholmtreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest, Aufbau mit rechteckig verschweißtem Stahlkasten-Innenholm und freitragend angeschweißten Trogstufen, welche mit Estrich gefüllt und einem "Steinteppich" belegt sind. An der Treppenaußenseite geschoßhohe Lamellen aus Einscheiben-Sicherheitsglas als Brüstung. Edelstahlrohrhandlauf mit Edelstahlrohrpfosten als Geländer. Treppenanlage aus Stahl lackiert, Geländer in Edelstahl matt geschliffen, Sicherheitsglas klar.

Objekt "Privathaus Stuttgart"
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Einholm-Stahltreppe mit gewendeltem Antritt und gewendeltem Austritt. Konstruktion als Mittelholmtreppe mit verschweißtem, unterseitig durchlaufenden und oberseitig abgestuften Stahlkastenholm. Aufgeschweißte Stufenbleche zur Aufnahme von Kunststeintritten. Geländer mit Rundrohrpfosten , Edelstahlrohrhandlauf und Füllung aus 3 parallel verlaufenden Rundstahlkniegurten. Treppenanlage , Geländerpfosten und Füllung Stahl lackiert, Handlauf Edelstahl matt geschliffen.

Objekt "Verwaltungsgebäude in Leipzig"
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Einholm-Stahltreppe mit gleichmäßig gewendeltem, kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest. Konstruktion mit Stahlkastenmittelholm,unterseitig durchlaufend, oberseitig abgestuft. Aufgeschweißte Stufenträger aus Stahlblech zur Aufnahme von Natursteintritten. Beidseitiges Geländer als Stabgeländer mit Rundrohrpfosten, Rohrhandlauf, einer senkrechten Stahlstabfüllung aus Rundstahl zwischen Ober-und Untergurt aus Rundstahl. Treppenanlage Stahl lackiert, Geländer komplett Edelstahl matt geschliffen.

Objekt "Bank Bietigheim"
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Einholm Stahltreppe mit 2x1/4 gewendeltem Grundriß, über 2 Geschosse. Konstruktion als Mittelholmtreppe mit unterseitig durchlaufendem und oberseitig abgestuftem Stahlkastenholm. Aufgeschweißte Trittstufen als Stahlkastentritte mit Schalldämmung. Belegung mit Teppich. Geländer an der Treppeninnenseite als Rohrgeländer mit Rundrohrpfosten, einem Rundrohrhandlauf und Acrylglasfüllungen. Befestigung der Füllung zwischen den Pfosten mit speziellen Haltern. Treppenanlage Stahl lackiert, Geländer komplett Edelstahl matt geschliffen, Acrylglas klar.ung

Objekt "Privathaus in Freiburg"
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Objekt "Privathaus in Berlin"
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Einholm-Stahltreppe mit statisch tragendem Innenholm. Grundriß halbgewendelt mit geradem Austritt.
Innenholm als brüstungshohes, freitragendes Stahlkastenprofil mit seitlich angeschweißten Faltwerkstufen. Stufen und Setzstufen als Kastentritte mit Schalldämmung.
Treppenuntersicht mit Gipskarton verkleidet.
Belag aus Mooreiche 40mm, massiv, auf die Stahltritte verklebt.
Außenseitig ein Flachstahlhandlauf, Stärke 20mm, in der Außenwand punktuell, nicht sichtbar befestigt.
Stahlteile lackiert, Holztritte geölt.

Objekt "Bürogebäude in München"
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Einholm-Stahltreppe mit kreisrund gewendeltem Grundriss an Galerie angeschlossen.
Verschweißter Innenholm als Stahlkastenholm mit rechteckigem Querschnitt in freitragender Ausführung. Angeschweißte konisch abgekantete Stahlkastenstufen mit Schalldämmung. Trittbelag aus Naturstein aufgeklebt. Beidseitig ein Gurtgeländer mit Doppelflachstahlpfosten einer Füllung aus 5 Rundstahlkniegurten und einem Rohrhandlauf auf Konsolen. Geländer komplett aus Edelstahl V2a matt geschliffen.
Material Treppe Stahl lackiert.

Details

Einholm-Stahltreppen – Tragkonstruktion

Die Tragkonstruktion für die Treppenanlagen bildet ein Stahlkastenholm als verschweißter Hohlkasten aus Stahlblech, ein Stahlrohrholm aus Rundrohr oder ein Profilstahlholm. Der Holm ist entsprechend dem Grundriß der Treppenanlage verformt. Der Mittelholm verläuft mittig unter den Trittkonstruktionen oder asymmetrisch, d.h. seitlich nach innen oder außen versetzt. Der Holm ist entweder oberseitig abgestuft zur direkten Aufnahme der Trittkonstruktionen oder mit zusätzlichen Stufenauflagern und Konsolen versehen. Der Innenholm liegt im Treppenauge an der Treppeninnenseite.

Holmarten

Im folgenden werden die verschiedenen Grundformen von Holmen am Beispiel eines gleichmäßig gewendelten Grundrisses perspektivisch dargestellt. Selbstverständlich sind auch gerade Grundrisse möglich. Für ungleichmäßig gewendelte Grundrisse eignen sich bei freitragender Ausführung aus statischen Gründen nur die Varianten der Mitteholme. Aufgrund der mittigen Anordnung dieser ergibt sich stets eine gleichmäßig gewendelter Verlauf.

Mittelholm, Querschnitt rechteckig, oberseitig abgestuft, unterseitig durchlaufend. Als Unterkonstruktion für Trittbeläge werden die verschiedenen Formen der Stahlstufen aud den Holm verschweißt. Massive, selbsttragende Trittbeläge können ggf. auch direkt auf dem Holm befestigt werden.

Mittelholm, asymmetrisch. Holm verläuft seitlich der Trittachse. Querschnitt rechteckig, oberseitig abgestuft, unterseitig durchlaufend. Als Unterkonstruktion für Trittbeläge werden die verschiedenen Formen der Stahlstufen aud den Holm verschweißt. Massive, selbsttragende Trittbeläge können ggf. auch direkt auf dem Holm befestigt werden.

Mittelholm, Querschnitt dreieckig, oberseitig abgestuft oder durchgehend (Stufen auf Konsolen), unterseitig durchlaufend.Als Unterkonstruktion für Trittbeläge werden die verschiedenen Formen der Stahlstufen aud den Holm verschweißt. Bei oberseitig abgestufter Form können massive, selbsttragende Trittbeläge ggf. auch direkt auf dem Holm befestigt werden.

Rundrohrmittelholm, Stufen über Konsolen aufgesattelt. Nur für gleichmäßige Wendelungen ab gewissen Mindestradien möglich.

Profilstahl-Mittelholm, Stufen über Konsolen aufgesattelt.

Innenholm mit rechteckigem Querschnitt, ober- und unterseitig durchlaufend, Stufen freitragend angeschweißt. Trittbeläge benötigen stets eine statisch freitragende Stahlunterkonstruktion.

Innenholm mit liegend rechteckigem Querschnitt, ober- und unterseitig durchlaufend, Stufen freitragend angeschweißt. Trittbeläge benötigen eine statisch freitragende Stahlunterkonstruktion.

Innenholm mit dreieckigem Querschnitt, ober- und unterseitig durchlaufend, Stufen freitragend angeschweißt

Einholm-Stahltreppen – Trittkonstruktion

Die Trittkonstruktionen sind entsprechend ihrer Oberfläche direkt begehbar oder erhalten einen Trittbelag. Podeste als Austritts- oder Zwischen- (Ruhe-) podeste sind verbreiterte Tritte. Die Stufenansicht ist beim Mittelholm parallel, beim Innenholm ggf. auch konisch nach außen verjüngt. Sämtliche kastenförmige oder mit einem Rahmen versehene Trittvarianten sind für alle Holmvarianten geeignet. Trittvarianten mit Abkantungen nach unten, Konsolen, etc. werden vorwiegend freitragend an Innenholmen verwendet. Glatte Blechtritte als Unterkonstruktionen zur Auflage massiver Trittbeläge sind nur für Mittelholmausführungen geeignet.

Stahlblechtritte

Die Tritte können bereits in der Bauphase ohne Notstufen begangen werden. Weitere Vorarbeiten für den Endbelag sind nicht erforderlich.

Glatte, 5mm dicke, vorne und hinten parallel nach unten abgekantete Stahlbleche. Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen etc.)

Glatte, 5mm dicke, vorne und hinten parallel, doppelt nach unten abgekantete Stahlbleche. Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen etc.)

Glatte, 5mm dicke, S-förmig, vorne parallel nach unten und hinten nach oben abgekantete Stahlbleche. Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen etc.).

Glatte, 10-20mm dicke Stahlblechtritte.
Zur Stabilisierung können erforderlichenfalls Rippen aufgeschweißt werden, die in den Belägen mit entsprechenden Ausfräsungen ausgespart werden.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen, insbesondere Festbeläge aus Holz und Stein

Blechtritte, versenkt

Die Trittflächen sind in den Flachstahlrahmen um Belagstärke versenkt eingeschweißt.Als Einlage dienen Teppich, Gumminoppen, Stein, etc.

Lochblechtritte

Durch Verwendung von Lochblechen läßt sich eine größere Transparenz erreichen.

4 – 5mm dicke Lochbleche nach Wahl werden C-förmig abgekantet und außenseitig mit einem Deckblech versehen. Eine Belegung der Tritte erfolgt in der Regel nicht.

Strukturblechtritte

Ursprüglich für die Industrie und den Außenbereich entwickelt werden diese Bleche im Rahmen moderener Architektur auch bei Innentreppen eingesetzt.

4 – 5mm dicke Strukturbleche als Riffel- oder Tränenblech werden beidseitig nach unten abgekantet. Die Trittoberfläche ist rutschhemmend, eine Belegung entfällt.

Stahltrogtritte

Diese Tritte ergeben durch ihre erhöhte Masse nach Ausfüllung eine größtmögliche Laufruhe.

Glatte, hinten und vorne parallel nach oben gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. Tritte außen mit Deckblechen geschlossen. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton.
In die Tritte können verschiedene Beläge eingelegt werden, die Oberkante des Estrichs wird entsprechend tiefer abgezogen.
Auch ist eine Belegung der voll ausgefüllten Tritte auf der Oberfläche mit verschiedenen Werkstoffen möglich.

Glatte, hinten und vorne C-förmig, d.h. parallel nach oben und innen gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. Tritte außen mit Deckblechen, welche allseitig um Belagstärke überstehen geschlossen. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton.
Die zweite Abkantung des Bleches nach innen ergibt im Querschnitt 4 gleich Radien, wodurch der Tritt speziell für eine Teppichumspannung geeignet ist.

Glatte, hinten parallel nach oben gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. An der Vorderkante wird ein abgekantetes Blech um Belagstärke tiefer und nach hinten versetzt eingeschweißt. Die Tritte sind außen mit Deckblechen, welche oben und vorne um Belagstärke überstehen geschlossen. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton. Es entsteht eine Anschlagkante für den Belag an der Rückseite und der Unterkante der Vorderseite. Hierdurch speziell für Teppichbelag geeignet.

Stahlkastentritte

Diese Tritte sind für eine Belegung ohne weitere Vorarbeiten fertiggestellt. Sie besitzen eine hohe Eigenstabilität und sind für eine freitragende Verwendung geeignet.

Aus 2 Halbschalen, welche jeweils nach oben bzw. unten abkantet sind verschweißter Hohlkasten, Blechdicke 5mm. Tritte außen mit Deckblechen, welche allseitig um Belagstärke überstehen geschlossen. Zur Trittschalldämmung wird der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt.
Belegung der Tritte mit verschiedenen Werkstoffen, insbesondere aufgrund der 4 gleichen Radien im Trittquerschnitt zur Teppichumspannung geeignet.

Stahlblechtritte aus 5mm Blech parallel nach oben abgekantet und mit einem Stahlblechdeckel verschweißt, außen mit Deckblechen geschlossen. Zur Trittschalldämmung ist der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt. Belegung der Tritte mit verschiedenen Werkstoffen. Die Trittfläche kann auch um Belagstärke vertieft eingeschweißt werden. Trittbeläge werden dann eingelegt, es entsteht eine Stahlantrittskante

2-schalige, verschweißte Stahlblechtritte aus 5mm Blech parallel verlaufend. Die obere Schale wird um Belagstärke vertieft und nach hinten versetzt eingeschweißt. Tritte außen mit Deckblechen, welche oben und vorne um Belagstärke überstehen geschlossen. Zur Trittschalldämmung ist der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt. Belegung der Tritte speziell mit Teppichboden, für welchen sich entsprechende Anschlagskanten an der Vorderkante unten und der Hinterkante oben ergeben.

Konsolentritte

Die Trittuntersicht wird optisch aufgelöst und erscheint lebhafter.

Unter einen glatten Stahlblechtritt werden eine oder mehrere Konsolen verschweißt. Diese Trittkonstruktion dient speziell der Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.

Unter einen glatten Stahlblechtritt werden mehrere Konsolen verschweißt. Eine radiale Anordnung der Konsolen ergibt bei gewendelten Treppen eine fächerförmige Trittuntersicht. Diese Trittkonstruktion dient speziell der Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.

Tragarmtritte

Durch eine direkte Verlegung der Beläge auf die Konsolen sind die Beläge auch von der Treppenunterseite weitgehend sichtbar.

Auf einen oder mehrere Tragarme aus Profilstahl werden massive Trittbeläge aus Holz, Stein oder Glas verschraubt.

Auf einen oder mehrere Tragarme aus Flachstahl werden massive Trittbeläge aus Holz, Stein oder Glas verschraubt.

Winkelrahmentritte

Beläge sind von unten und oben sichtbar. Die Belagskanten sind geschützt.

In einem Tragrahmen aus Flachstahl werden Beläge aus Gitterrost, Lochkragenblech, Glas, etc. eingelegt. Die Trittbeläge werden mit dem Rahmen verschraubt, verschweißt oder verklebt.

Gitterrosttritte

Vorwiegend für den Einsatz im Außenbereich, aber auch im Innenbereich wenn erhöhte Transparenz erwünscht ist.

Die Gitterroste werden als Schweißpreßroste oder Preßroste verschiedener Maschenweiten (Standard 30/30) in den Flachstahl-Tragrahmen eingeschweißt oder eingelegt und verschraubt.
Eine Sicherheitsantrittskante an der Trittvorderkante ist möglich.

Lochkragenblechtritte

Unübertroffene Rutschfestigkeit zeichnet diese Tritte aus.

Die Trittoberfläche wird teilweise oder ganzflächig gelocht. Die Lochung erfolgt als Rutschsicherung nach oben und zur Ableitung von Flüssigkeiten in einem bestimmten Muster auch nach unten. Die Tritte sind parallel abgekantet.

Faltstufentritte

Die geschlossene Einheit läßt den Treppenlauf massiver erscheinen.

Die Stufenvorderkante wird um Steigungshöhe abgekantet. Die Untersicht der Treppe ist geschlossen.

Die Stufenvorderkante wird um Steigungshöhe abgekantet. Die Untersicht der Treppe ist geschlossen. Durch eine Abkantung über 90 Grad entsteht ein entsprechender Trittunterstand.

Setzstufentritte

Stufenzwischenräume werden geschlossen. Dennoch ist von den Belägen auch in der Trittuntersicht der größte Teil sichtbar.

Als Tragkonstruktion für massive Trittbeläge aus Stein, Holz oder Glas dienen S-förmig abgekantete senkrechte Stahlbleche.

Als Tragkonstruktion für massive Trittbeläge aus Stein, Holz oder Glas dienen S-förmig abgekantete senkrechte Stahlbleche. Diese können ggf. auch mit Lochmustern oder anderen Aussparungen versehen werden.

Einholm-Stahltreppen – Geländer / Handläufe

Es wird zwischen der Geländertragkonstruktion, bestehend aus Pfosten und Handläufen und den Geländerfüllungen unterschieden. Als Pfosten werden Rundrohr, Profilstahl, Flachstahl etc. verwendet. Die Pfosten werden seitlich an den Tritten oder über Konsolen am Holm befestigt. Als Handläufe sind Rohr-, Flachstahl- und Kastenhandläufe aus Stahl, Edelstahl, oder Messing möglich. Holzhandläufe besitzen verschiedene Profile.

Stahlstabgeländer

Stahlstabgeländer entsprechen bei Einhaltung eines Höchstabstandes von 120mm zwischen den Stäben der Bauordnung.

Die Füllstäbe aus Rund- oder Flachstahl sind direkt mit dem Handlauf verschweißt. Am unteren Ende werden die Stäbe direkt mit den Tritten verschweißt bzw. verschraubt. Abstand der Stäbe i.d.R. nach Bauordnung.

Stahlstabgeländer mit Untergurt

Die Füllstäbe sind an der Unterseite mit einem parallel zum Handlauf verlaufenden Untergurt verschweißt. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an der Stufenaußenseite bzw. auf den Stufen befestigt.

Stahlstabgeländer mit Ober- und Untergurt

Die Füllstäbe aus Rund- oder Flachstahl sind zwischen einem Ober- und Untergurt verschweißt. Der Obergurt trennt die Füllstäbe vom Handlauf des Geländers. Abstand der Stäbe i.d.R. nach Bauordnung. Über Zwischenpfosten wird das Geländer auf oder an den Stufen bzw. über Konsolen am Holm befestigt.

Stahlgeländer mit Kniegurten

Die Geländer mit Kniegurten, auch Relinggeländer oder einfach Gurtgeländer genannt wirken sehr elegant, da insbesondere bei gewendelten Treppen die spiralförmige Dynamik betont wird.
Insbesondere im Bereich der waagerechten Geländer ist jedoch der sog. „Leitereffekt“, d.h. das mögliche Übersteigen durch Kinder, welches durch die Gurte erleichtert wird zu beachten.

Die Geländerfüllung besteht aus ein oder zwei parallel zum Handlauf verlaufenden Füllstäben aus Rund- oder Flachstahl. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an oder auf den Stufen bzw. über Konsolen am Holm befestigt.
Diese Geländerart erfüllt die Sicherheitsanforderungen der Berufsgenossenschaften.

Die Geländerfüllung besteht aus einem oder mehreren parallel zum Handlauf verlaufenden Füllstäben aus Rund- oder Flachstahl. Über Zwischenpfosten wird das Geländer auf oder an den Stufen bzw. über Konsolen am Holm befestigt.

Stahlgeländer mit Flachstahlkniegurt

Diese Geländer sind optisch massiver, da die Ansichtsfläche vergrößert ist. Eine Ausführung gemäß Bauvorschriften ist bei entsprechender Anordnung der Flachstahlbänder möglich.

Parallel zum Handlauf verläufen Flachstahlbänder ca. 3 bis 4mm dick. Die Breite der Flachstahlbänder ist variabel. Über Zwischenpfosten wird das Geländer auf oder an den Stufen bzw. über Konsolen am Holm befestigt.

Parallel zum Handlauf verläufen Flachstahlbänder ca. 3 bis 4mm dick. Die Breite der Flachstahlbänder ist variabel. Über Zwischenpfosten wird das Geländer auf oder an den Stufen bzw. über Konsolen am Holm befestigt.

Stahlgeländer mit Füllungen in Rahmen

Diese Geländer entsprechen den Bauordnungsvorschriften.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate gebogene Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Stahlstabfüllung. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten auf oder an den Stufen.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate gebogene Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Lochblechfüllung. Lochmuster sind frei wählbar. Befestigung über Zwischenpfosten auf oder an den Tritten.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate gebogene Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Drahtgitterfüllung. Muster sind frei wählbar. Befestigung über Zwischenpfosten auf oder an den Tritten.

Die Füllungen der Geländer werden als separates Feld erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen, die Füllung ist eine Stahlstab-, Welldrahtgitter-, oder Lochblechfüllung. Die Anordnung und Befestigung der Felder ist innerhalb der Pfosten, wodurch die Füllung in Achse der Wange verläuft. Stababstand, Maschenweite bzw. Lochbild sind frei wählbar. Die Pfosten sind an den Außenwangen befestigt.

Stahlgeländer mit Glasfüllungen

Diese Geländer wirken transparenter als solche mit Füllungen und entsprechen den Bauordnungsvorschriften.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas werden mit Hilfe von speziellen Haltern zwischen den Pfosten befestigt.Das Glas ist farblos oder getönt in Dicken von 8 bis 15mm erhältlich. Die Kanten und Ecken der Scheiben sind gebrochen. Befestigung über Zwischenpfosten auf oder an den Tritten bzw. über Konsolen am Holm.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas werden mit Hilfe von speziellen Haltern innerhalb der Pfosten befestigt. Hierdurch erscheint die Füllung durchlaufend ohne Unterbrechung. Das Glas ist farblos oder getönt in Dicken von 8 bis 15mm erhältlich. Die Kanten und Ecken der Scheiben sind gebrochen. Befestigung über Zwischenpfosten auf oder an den Tritten bzw. über Konsolen am Holm.

Glasgeländer

Glasgeländer ergeben größtmögliche Transparenz, da Tragkonstruktionen weitgehend entfallen.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden in einer Länge von
ca.1 bis 1,5 m außen an den Stufen befestigt. Die Scheiben werden entsprechend dem Treppengrundriß verformt. Die Scheiben sind jeweils im oberen Bereich durch Halter ausgesteift, eine Geländertragkonstruktion entfällt in diesem Fall. Handläufe auf Konsolen können innerhalb oder auf der Glasbrüstung geführt werden.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden als schmale Elemente über jeweils 2 Tritte ausgeführt. Die Scheiben sind jeweils im oberen Bereich durch Halter ausgesteift, eine Geländertragkonstruktion entfällt in diesem Fall. Handläufe auf Konsolen können innerhalb oder auf der Glasbrüstung geführt werden.

Blechbrüstungsgeländer

Geschlossene Brüstungen ergeben einen optisch massiven Eindruck und betonen die Treppe als Bauelement.

Eine Brüstung aus Flachstahl wird außen an den Tritten verschweißt. Ggf. sind innerhalb der Brüstung Zwischenpfosten als Stabilisierung erforderlich. Handläufe können innerhalb oder auf der Blechbrüstung geführt werden.

Wandhandlauf

Eine sichere Führung, welche gleichzeitig die Verschmutzung der Außenwände verhindert.

Bei einem geschlossenen Treppenraum genügt ein Wandhandlauf auf Konsolen.

Handläufe

Handläufe aus verschiedenen Materialien wie Stahl, Edelstahl, Messing oder Holz.

Stahlhandläufe aus Stahlrohr, Flachstahl oder als Stahlkasten. Bei gebogenen Treppengrundrissen kalt verformt.

Holzhandläufe verschiedener Querschnitte. Bei gebogenen Treppengrundrissen lamellenverleimt.

Einholm-Stahltreppen – Trittbeläge / Oberflächen

Die Trittbeläge werden auf die Trittkonstruktionen verschraubt oder verklebt. Bestimmte Oberflächen können direkt in der tragenden Trittkonstruktion durch Verwendung entsprechend bearbeiteter Stahlbleche vorgesehen werden. Bei den Trittbelägen ist anzumerken, daß diese z. T. bauseits erbracht werden. Dies ergibt insbesondere bei Stein-, Teppich- und Kunststoffbelägen eine bessere Übereinstimmung mit den umgebenden Belägen des Raumes. Selbstverständlich werden auf Wunsch paßgenaue Schablonen zur bauseitigen Anfertigung solcher Trittbeläge geliefert.

Holztritte werden in der Regel auf die Stahl-Trittkonstruktion der Treppe verschraubt. Die Holztritte werden in massiver blockverleimter Bauweise unterschiedlicher Stufendicke hergestellt.

Strukturierte Blechtritte

Diese Tritte werden im Falle der Tränen-und Riffelblechtritte aus Stahl direkt begangen und sind rutschfest. Im Falle der Aluminium- und Edelstahlprägebleche ist eine tragende Unterkonstruktion erforderlich.

Tränenbleche als Trittkonstruktion aus Stahl mit verzinkter oder grundierter Oberfläche. Die Tränen oder Noppen variieren in Größe und Form entsprechend den Walzformen des jeweiligen Stahlerzeugers.

Riffelbleche als tragende Trittkonstruktion aus Stahl mit verzinkter oder grundierter Oberfläche. Wegen der Problematik der Schmutzablagerung bzw. Reinigung der Trittoberflächen wird den Tränenblechen der Vorzug gegeben.

Strukturierte Bleche aus Aluminium werden als Trittbeläge verwendet. Es gibt die Grundformen des sog. „Duett“-Bleches mit jeweils 2 parallelen Tränen (siehe Abbildung) und die des sog. „Quintett“-Bleches mit jeweils 5 parallelen Tränen. Die Oberflächen sind regelmäßig eloxiert natur EV1, können jedoch auch farbbeschichtet werden.

Strukturierte Bleche aus Edelstahl der Stärke 1,5-2mm werden als Trittbeläge verwendet. Es gibt Noppenprägungen in runder und ovaler Form, sowie Rautenprägungen. Die Oberflächen sind glasperlengstrahlt, elektropoliert oder mit einer Oxidschicht farblich variiert.

Gitterrosttritte

Gitterroste werden vorwiegend im Industrie- und Außenbereich eingesetzt. Es gibt verschiedene Maschenweiten
(Standard 30/30 und 30/10) sowie rutschfeste Ausführungen mit gezahnten Tragstäben. Die Oberflächen werden i.d.R. feuerverzinkt. Gitterroste aus Edelstahl werden gebeizt und passiviert.

Bei Preßrosten werden streifenförmige Querbleche in die geschlitzten Tragstäbe mit hohem Druck eingepreßt.

Bei Schweißpreßrosten werden in durchgehende Tragstäbe verdrillte oder runde Querstäbe in einem Arbeitsgang unter hohem Druck eingepreßt und gleichzeitig elektrisch voll verschweißt. Hierdurch ergibt sich eine hohe Eigenstabilität des Gitterrostes.

Lochkragenbleche

Dies Bleche werden bei erhöhten Anforderungen an die Rutschfestigkeit eingesetzt.

In die Trittoberfläche von Stahlblechen ist ein Lochmuster gepreßt. Die Ränder kragen nach oben aus und ergeben optimale Rutschsicherheit. Zur Ableitung von Wasser, Öl, etc. ist etwa jedes 3.-4. Loch vergrößert und nach unten versenkt.

In die Trittoberfläche von Stahlblechen ist ein Lochmuster gepreßt. Die Ränder kragen nach oben aus und ergeben optimale Rutschsicherheit.
Das Lochmuster ist gleichmäßig, Wasser und Flüssigkeiten werden über die Fläche abgeleitet.

Lochbleche

Lochbleche werden vorwiegend im Geländerbau als Füllungen eingesetzt. Dabei werden die Zuschnitte in Rahmen eingeschweißt oder erhalten einen lochfreien Rand. Auch Trittstufen und Setzstufen können aus Lochblechen gefertigt werden.

Gelochte Bleche aus Stahl oder Edelstahl in allen gängigen Lochmustern als Rundlochung in versetzten (siehe Abbildung) oder geraden Reihen.
Oberflächen rostschutzgrundiert oder feuerverzinkt, ggf.lackiert. Edelstahl glasperlengestrahlt oder matt geschliffen.

Gelochte Bleche aus Stahl oder Edelstahl in allen gängigen Lochmustern als Quadratlochung in geraden Reihen (siehe Abbildung).

Steintritte

Natursteintritte verschiedener Steinarten (Granit und Marmor). Ausführung in Stärken von 20mm zur Einlage,
30-40mm als Auflage auf eine flächig tragende Unterkonstruktion und als verklebte armierte Stufen der
Stärke 60mm (30+30) und 80mm (40+40) für einen freitragenden Einsatz. Kunststeintritte mit verschiedenen
Mustern oder epoxydharzgebundene sog. Steinteppichbeläge aus Quarzsand.

Natursteintritte verschiedener Steinarten (Marmor, Granit, etc.). Die Oberflächen sind geschliffen, fluatiert und auf Wunsch poliert.

Natursteintritte verschiedener Steinarten (Marmor, Granit, etc.). Die Oberflächen sind geschliffen, fluatiert und auf Wunsch poliert.

Kunststoff-Trittbeläge

Gummibeläge mit glatter oder strukturierter Oberfläche (Noppen) verschiedener Farben und Muster zum Aufkleben auf die Trittkonstruktion oder zur Einlage.

Glatte PVC-Beläge der Stärke 1,5-3mm mit verschiedenen Mustern und Farben. Material je nach Verwendungszweck mit speziellen Eigenschaften (säureresistent, elektrisch leitend, etc.)

Gummibeläge der Stärke 3-5mm mit strukturierter Oberfläche als Noppen verschiedener Formen und Anordnungsmustern sowie Farben zum Aufkleben auf die Trittkonstruktion oder zur Einlage. Grundmaterial je nach Verwendungszweck mit speziellen Eigenschaften (säureresistent, elektrisch leitend, etc.)

Textil-Trittbeläge

Textil-Trittbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten zum Einlegen oder Umspannen der Trittkonstruktion.

Teppichbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten.

Teppichbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten.

Holztritte

Holzstufen werden in einer Stärke von 20-80mm (Standard 40mm) auf die Unterkonstruktion verschraubt oder verklebt. Das getrocknete Massivholz wird in sog. Riegeln der Breite 8-20cm verleimt und hieraus die Stufen geschnitten.
Die Stufenvorderkante verläuft hierbei in der Regel parallel zur Holzmaserung. Die Oberflächen sind geschliffen ggf. gebeizt und matt versiegelt oder geölt/gewachst.
Es ist zu beachten, daß Holz ein Naturprodukt ist. Farb- und Strukturunregelmäßigkeiten sind daher im Rahmen der Sortierungsvorschriften zu tolerieren.

Kiefer (Pinus silvestris L.)
Die Farbe des Kernholzes ist in frischem Zustand rötlichgelb, rasch zu einem bräunlich bis rotbraunen Farbton nachdunkelnd. Das Splintholz dagegen ist gelblich bis rötlich-weiß, so daß sich bei der Verarbeitung eine lebhafte Farbstruktur ergibt. Ausgeprägte Jahrringstruktur. Das Holz der Kiefer ist mittelschwer, mäßig hart und mäßig schwindend mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften.

Buche (Fagus silvatica L.)
Farbe rötlich-weiß bis hell-gelbbraun. Jahrringe deutlich erkennbar. Durch zerstreut angeordnete Poren und Holzstrahlen regelmäßige und dichte Struktur mit feiner Zeichnung. Das Holz der Rotbuche ist hart und ziemlich schwer mit sehr guten Festigkeitseigenschaften, hoher Zähigkeit und Tragfähigkeit. Es ist stark schwindend, mit mäßigem Stehvermögen und mäßiger Elastizität. Durch Dämpfen des Holzes wird Rißbildungen und Verwerfungen entgegengewirkt, darüberhinaus eine Egalisierung und Intensivierung der rötlichen Farbe erreicht.

Esche (Fraxinus species)
Farbe weißlich bis gelblich oder weißlich-rötlich. Kernholz normalerweise gleichfarbig, häufiger auch mit lichtbrauner bis oliver streifenartiger Verfärbung. Deutliche Jahrringabgrenzung mit markanten Fladern bzw. Streifen im Holzbild. Das Holz der Esche ist schwer, hart, nur mäßig schwindend mit gutem Stehvermögen. Die statischen und dynamischen Festigkeitseigenschaften, insbesondere die Elastizität, Biegefestigkeit und die Zähigkeit des Holzes sind ausgezeichnet.

Ahorn (Acer species)
Feinporiges Holz mit feiner, gleichmäßiger, zuweilen geriegelter Textur. Farbe gelblich-weiß bis gelblich-rötlich. Splint und Kernholz sind farblich kaum voneinander unterschieden. Das Holz des Ahorn ist mittelschwer, ziemlich elastisch und zäh. Das Holz ist hart und zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Abriebfestigkeit aus. Die Schwindung des Holzes ist äußerst gering und es besitzt ein gutes Stehvermögen.

Eiche, europäische (Quercus robur, Quercus petraea L.)
Hellbraun oder honiggelb bis hellgelb gefärbtes Holz, welches unter Lichteinwirkung dunkel- bis hellbraun nachdunkelt. Deutliche Jahrringabgrenzung mit Fladern, Streifen und Spiegeln in der Holzstruktur. Das Holz ist schwer und hart. Es schwindet nur wenig, besitzt ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften einschließlich der Biegefestigkeit sowie eine hohe Elastizität.

Kirschbaum (Prunus species)
Der schmale Splint ist gelblich- bis rötlich-weiß gefärbt. Das Kernholz ist gelblich- oder hellrötlich-braun, dunkelt aber unter dem Einfluß des Lichtes zu einem rötlich bis goldbraunen Ton nach. Das Holz ist feinporig und mit zarter, bisweilen auch geflammter Zeichnung. Das Holz des Kirschbaumes ist mittelschwer, ziemlich hart und zäh, mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Es ist mäßig schwindend, und weist nach der Trocknung ein gutes Stehvermögen auf.

Mahagoni (Khaya species)
Vorkommen: Afrika, Karibik, Mittel- und Südamerika.Stellvertretend: Sipo-Mahagoni aus Westafrika. Das Holz ist rotbraun, oft mit violettem Schimmer, später nachdunkelnd. Zonenlose Struktur, durch Wechseldrehwuchs hell-dunkel gestreift erscheinend.Das Holz ist mittelschwer bis schwer, gering schwindend mit gutem Stehvermögen, ziemlich hart und zäh. Die Festigkeitseigenschaften erreichen die der Eiche.