Systemtreppen HBS

SPRENG-Systemtreppen wurden speziell für den Bedarf in der Industrie und als Fluchttreppen entwickelt.

Alle Systemtreppen zeichnen sich durch eine robuste, bewährte und montagefreundliche Konstruktion aus.

Wichtige Komponenten wie Konstruktionsart, Statik sowie Grundelemente von Tritten und Geländern sind im System vorgegeben. Planung, Fertigung, Transport und Montage sind somit extrem zweckmäßig und wirtschaftlich.

Die Materialien sind dem Einsatzzweck und -ort angepasst. In der Regel kommen feuerverzinkte Konstruktionen mit Gitterrosten zum Einsatz. Aber auch andere Materialien und Oberflächen sind auf Wunsch lieferbar.

SPRENG Systemtreppen sind in zwei Grundformen erhältlich:
als Spindeltreppen (System HBS), und als geradläufige Treppen (System HGT).

In beliebiger Dimensionierung und mit verschiedenen Ausführungsdetails lassen sich auch spezielle Einzelsituationen bedienen.

Beispiele

Objekt "Verwaltungsgebäude Köln"
  • Space

Stahlspindeltreppe mit Austrittspodest. Ausführung mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel und daran angeschraubten Gitterrosttritten mit konisch verlaufendem Tragrahmen. Geländer mit Quadratrohrpfosten , welche jeweils über 2 Stufen verschraubt sind, einem mittigen Rundstahl-Kniegurt und einem Rundrohrhandlauf. Dazu Spindelhandlauf aus Rundrohr auf Konsolen. Treppe und Geländer komplett feuerverzinkt.

Objekt "Hotel Hamburg"
  • Space

Stahlspindeltreppe über 4 Geschoße mit 4 Austrittspodesten mit Podestvergößerung als Übergang zum Gebäude. Ausführung mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel. Gitterrosttritte mit Stahlrohrspindel verschraubt. Geländer mit Rundrohrpfosten über jeweils 2 Stufen verschraubt. Handlauf als Rohrhandlauf. Geländerfüllungen aus senkrechten Rundstahlstäben, welche zwischen einen Rundstahlober- und Untergurt eingeschweißt sind. Treppenanlage und Geländer komplett feuerverzinkt.

Objekt "Flughafenfeuerwehr München"
  • Space

Stahlspindeltreppe mit Austrittspodest und Zwischenpodest. Ausführung mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel und daran angeschraubten Gitterrosttritten. Geländer als Industriegeländer mit Rundrohrpfosten über jeweils 2 Stufen verschraubt. Geländerfüllung aus 2 parallel verlaufenden Rundstahl-Kniegurten. Rohrhandlauf aus Rundrohr. Alle Stahlteile feuerverzinkt.

Objekt "Containerhafen Rotterdam"
  • Space

Stahlspindeltreppe mit Antrittspodest und Austrittspodest als Laufsteg. Ausführung mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel und daran angeschraubten Gitterrosttritten. Geländer als Industriegeländer mit Rundrohrpfosten über jeweils 2 Stufen verschraubt. Geländerfüllung aus 2 parallel verlaufenden Rundstahl-Kniegurten. Handlauf als Rohrhandlauf. Treppe und Geländer feuerverzinkt.

Objekt "Kindergarten Berlin"
  • Space

Stahlspindeltreppe als Fluchttreppe mit 2 Austrittspodesten und tlw. Podestvergrößerung. Glatte durchgehende Stahlrohrspindel, angeschraubte Gitterrosttritte . Geländer als Stahlstabgeländer mit Rundrohrpfosten über jeweils 2 Stufen verschraubt. Geländerfüllung aus senkrechten Rundstahlstäben zwischen Rundstahlober- und Untergurt eingeschweißt. Handlauf als Rohrhandlauf. Treppe und Geländer feuerverzinkt.

Objekt "Verwaltungsgebäude Stuttgart"
  • Space

Stahlspindeltreppe als Fluchttreppe über 3 Geschoße mit Austrittspodesten und Laufsteg als Fluchtweg. Treppenanlage mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel und daran angeschraubten Gitterrosttritten. Geländer als Industriegeländer mit Rundrohrpfosten über jweils 2 Stufen verschraubt. Geländerfüllung aus 3 parallel verlaufenden Kniegurten. Handlauf als Rohrhandlauf. Fluchtstege mit Profilstahl-Unterkonstruktion über Tragkonsolen bzw. zusätzliche Stützen an Gebäude befestigt. Alle Stahlteile feuerverzinkt.

Objekt "Lagerhalle Saabrücken"
  • Space

Stahlspindeltreppe als Fluchttreppe über 4 Geschoße mit Austrittspodesten und Podestvergrößerung als Gebäudeübergang. Ausführung mit glatter durchgehender Stahlrohrspindel mit angeschraubten Gitterroststufen. Geländer mit Rundrohrpfosten über jeweils 2 Stufen verschraubt. Geländer mit trittverdeckender Blechbrüstung. Handlauf als Rohrhandlauf. Komplette Treppenanlage feuerverzinkt, Spindelrohr und Geländer lackiert.

Objekt "Studentenwohnheim Mannheim"
  • Space

Stahlspindeltreppe über 11 Geschoße mit Austrittspodesten und Podestvergrößerung als Übergang zum Gebäude. Glatte durchgehende Stahlrohrspindel mit angeschraubten Gitterrosttritten. Geländer als Stahl-Stabgeländer mit Rundrohrpfosten über 2 Stufen verschraubt. Geländerfüllung aus senkrechten Rundstahlstäben zwischen Rundstahlober- und Untergurt verschweißt. Alle Stahlteile feuerverzinkt.

Details

Systemtreppen HBS – Trittkonstruktion

Die Gitterroststufen sind in einen Rahmen eingeschweißt. Dieser ist an der Hinterkante aus statischen Gründen und zur Einhaltung eines evtl. maximalen Lichtabstandes zwischen den Stufen erhöht. An der Stufeninnenseite werden die Konsolen zu Verschraubung mit dem Spindelrohr angeschweißt. Die Stufenaußenseite wird durch ein Deckblech mit eingesetzten Gewindehülsen zur Verschraubung mit den Geländerpfosten geschlossen.

Gitterroste

Die Tritte werden im Außenbereich fast ausschließlich als Gitterroste ausgebildet. Die sogenannten Schweißpreßroste (SP), bei welchen in ungeschwächte Tragstäbe runde oder verdrillte Querstäbe in einem Arbeitsgang unter hohem Druck eingepreßt und gleichzeitig elektrisch voll verschweißt werden, zeichnen sich durch eine unübertroffene Festigkeit und Belastbarkeit bei optimaler Lastverteilung aus. Durch mögliche Kombinationen von Trag-und Querstabteilung bei unterschiedlichen Materialquerschnitten ergibt sich eine Vielzahl von Gitterrosttypen. Diese werden nach der Maschenweite und der Dimension der Tragstäbe unterschieden.

Die sogenannten Preßroste (P) bestehen wiederum aus durchgehenden Trag stäben, welche jedoch geschlitzt sind. In die Tragstäbe werden entsprechende Querstäbe geringerer Dimension unter hohem Druck eingepreßt.

Die Gitterroste besitzen eine gute Licht- und Luftdurchlässigkeit. Die Oberfläche der Gitterroste ist rutschhemmend. Ablagerung von Schnee, Schmutz und Flüssigkeiten werden vermieden. Bei starker Rutschgefahr sind Sonderausführungen mit gezahnten Tragstäben und/oder Sicherheitsantrittskanten an der Stufenvorderseite lieferbar.

Schweißpress-Gitterrost, Maschenweite 30/30 mm

Pressrost, Maschenweite 30/10 mm

Schweißpress-Gitterrost, Maschenweite 30/30 mm, rutschhemmend durch gezahnte Tragstäbe

Schweißpress-Gitterrost, Maschenweite 30/30 mm, mit Sicherheitsantrittskante

Riffel- oder Tränenblechtritte

Riffel- oder Tränenblechtritte werden wegen der geschlossenen Oberfläche, welche alternativ oder zusätzlich zur Feuerverzinkung eine problemlose Lackierung zuläßt vorwiegend im Innenbereich ein gesetzt. Diese strukturierten Bleche sind ohne zusätzliche Belegung gleichzeitig rutschfest und optisch ansprechend.

Tränenblechtritt

Lochkragenblechtritte

Lochkragenblechtritte stellen einen Kompromiß zwischen der Forderung nach geringstmöglicher Durchsicht der Trittstufen bei dennoch gewährleisteter Rutsch Sicherheit und Ableitung von Flüssigkeiten auf der Trittoberfläche dar.

Ein in die Trittoberfläche von Stahlblechen gepreßtes Loch muster kragt nach oben aus und ergibt durch die ent stehenden Ränder eine optimale Rutschsicherheit. Zur Ableitung von Wasser, Öl, etc. ist etwa jedes dritte Loch nach unten versenkt.

Lochkragenblechtritt

Systemtreppen HBS – Geländer / Handläufe

Die Treppengeländer werden in zwei Grundversionen, als Stahlrohrgeländer vorwiegend für den Industriebereich und als Stahlstabgeländer entsprechend den Bauordnungsvorschriften angeboten. Die Rundrohrpfosten besitzen Laschen zur Verschraubung mit jeweils zwei Tritten. Die Geländer werden im Podestbereich des Galeriegeländers fortgeführt.
Als Sonderanfertigung sind Geländer mit flächigen Füllelementen aus Stahlblech, Lochblech oder Welldrahtgitter erhältlich. Auch können die Pfosten aus Profil- oder Flachstahl gefertigt werden.

Stahlrohrgeländer

Beim Stahlrohrgeländer verlaufen ein oder mehrere Kniegurte zwischen den Pfosten parallel zum Handlauf. Diese Geländer entsprechen den Anforderungen der gewerblichen Berufsgenossenschaften an die Sicherheit von Geländern. Sie entsprechen jedoch nicht den baurechtlichen Vorschriften, da die Abstände zwischen den Gurten entweder mehr als 120mm betragen oder im Falle mehrerer Gurte der sog. „Leitereffekt“, d.h. das erleichterte Übersteigen durch Kinder ermöglicht wird.

Stahlrohrgeländer mit mittig verlaufendem Kniegurt
(Industriegeländer)

Stahlrohrgeländer mit zwei Kniegurten
(Industriegeländer)

Stahlrohrgeländer mit sechs Kniegurten

Stahlstabgeländer

Beim Stahlstabgeländer werden Stäbe zwischen einem Untergurt und dem Handlauf oder einem zusätzlichen Obergurt unterhalb des Handlaufes senkrecht eingeschweißt. Der Untergurt verläuft entweder parallel zur Trittoberfläche, d. h. abgestuft oder parallel zum Handlauf.

Stahlstabgeländer mit senkrechten Stäben zwischen Handlauf und abgestuft verlaufendem Untergurt verschweißt

Stahlstabgeländer mit senkrechten Stäben zwischen mitlaufendem Obergurt und abgestuft verlaufendem Untergurt verschweißt. Handlauf über Obergurt.

Stahlstabgeländer mit senkrechten Stäben zwischen mitlaufendem Ober- und Untergurt verschweißt. Handlauf und Obergurt getrennt.

Sondergeländer

Diese Geländer entsprechen den Bauordnungsvorschriften. Die Füllungen bestehen aus Lochblechen- Drahtgitter- oder Streckmetallelementen in Rahmen. Die Rahmen werden zwischen den Pfosten verschraubt.

Eine Lochblechfüllung wird in einen Rahmen eingeschweißt. Die Befestigung erfolgt von außen an den Pfosten. Das Lochmuster ist frei wählbar.

Eine Drahtgitterfüllung wird in einen Rahmen eingeschweißt. Die Befestigung erfolgt von außen auf die Pfosten. Die Art des Drahtgitters und die Maschenweite sind frei wählbar.

Eine geschlossene Blechbrüstung wird von außen auf den Pfosten befestigt. Es ergibt sich eine optisch massive Treppenansicht.

Eine geschlossene trittverdeckende Blechbrüstung wird von außen auf den Pfosten befestigt.

Systemtreppen HBS – Zubehör

Das Treppenzubehör beinhaltet sicherungstechnische (Schutzkäfige, etc.) und ggf. baurechtliche erforderliche (Zusatzhandläufe) Bauteile. Darüber hinaus sind auch rein optische Variationen (Lisenenkonstruktionen) denkbar.

Abschlußtüre

Der Einsatz erfolgt in Bereichen mit Kleinkindern (Kindergärten, Kindertagesstätten, etc.)

Einfache, geländerhohe Abschlußtüren am Treppenaustritt oder am Treppenantritt sind als Kindersicherung sinnvoll.

Zusatzhandläufe

Die Handläufe ergeben eine zusätzliche Führung im Bereich des geringsten Treppenauftrittes und schaffen ggf. eine Begrenzung der Nutzungsbreite entsprechend dem geforderten Mindestauftritt von 10cm.

Die Befestigung erfolgt auf Konsolen und verläuft auch im Bereich der Podeste durchgehend.

Für den Einsatz in Bereichen mit Kleinkindern (Kindergärten, Kindertagesstätten, etc.) besteht die Möglichkeit zusätzliche Kinderhandläufe in geringerer Höhe anzubringen. Diese werden auf Konsolen an den Zwischenpfosten befestigt.

Wandabstützung

Bei größeren Treppenhöhen ohne Podestanbindungen sind statische Abstützungen erforderlich.

Die Abstützungen aus Profilstahl werden an der Außenwand befestigt.
Insbesonders bei Zwischenpodesten als sog. Ruhepodest ohne Gebäudezugang dienen die Abstützungen der Stabilisierung der Treppenanlage.

Schutzkäfig mit Fluchttüre

Als Zubehör sind am Treppenantritt Schutzkäfige gegen eine unbefugte Benutzung der Treppenanlage erhältlich. Durch eine Fluchttüre mit Panikbeschlag wird gleichzeitig die Funktion der Treppe als Fluchtweg gewährleistet.

Schutzkäfig klein
Der Schutzkäfig umfaßt etwa die Hälfte des Treppendurchmessers, bzw. bis eine Abdeckung der Stufen in einer Höhe von ca.2,2m erreicht wird. Die Fluchttüre befindet sich unmittelbar am Treppenaustritt. Größere Bauhöhen sind möglich. Als Füllungen sind senkrechte Stäbe, Welldrahtgitter, Lochblech oder Gitterroste einsetzbar.

Schutzkäfig groß
Der Schutzkäfig umschließt die gesamte Treppe und hat eine Höhe von 2,2m (Standard). Die Fluchttüre ist so plaziert daß ein direktes Verlassen des Treppenraumes im Fluchtfall gewährleistet ist. Größere Bauhöhen sind möglich. Als Füllungen sind senkrechte Stäbe, Welldrahtgitter, Lochblech oder Gitterroste einsetzbar.

Ruhepodest

Zwischenpodest ohne Zugang zum Gebäude für eine erleichterte Benutzung.

Im Regelfall ist gemäß Bauordnung nach 18 Steigungen ein Zwischenpodest als Ruhepodest vorzusehen. Bei Fluchttreppen sind Ausnahmen möglich.

Treppeneinhausung

Die Treppe erhält ein turmähnliches Aussehen.

Optische Treppenverkleidungen als Turmkonstruktion aus Lisenen betonen die vertikale Entwicklung der Treppenanlage. Der obere Abschluß kann ggf. mit einer Verkleidung als Dach ausgebildet werden und ergibt dann zusätlich einen Witterungsschuschutz.

Treppenaußenwange

Die Treppe wird optisch hervorgehoben.

Trittverdeckende Flachstahlaußenwangen betonen den Schwung der Treppenanlage und steigern die optische Dynamik einer Spindeltreppe. Die Fertigung erfolgt aus Flachstahl der Stärke 5-10mm. Die Pfostenanordnung kann in größeren Abständen geplant werden, da die Wange in diesem Fall die statische Stabilisierung der Treppe an den Stufenaußenseiten übernimmt.