Zweiwangen-Stahltreppen

Zweiwangentreppen sind die Standard-Form für Treppen. Tritte und zwei seitliche Wangen bilden einen sicheren Verbund – eine solide Bauform, aus der sich eine große Vielfalt an Treppenformen realisieren lässt.

Der gestalterischen Ausbildung mit unterschiedlichen Trittstufen, Geländern, Handläufen und Materialien sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Es bleibt Ihnen als Planer und Bauherr überlassen, für welche Kombinationen aus konstruktiven Elementen und Werkstoffen Sie sich entscheiden wollen – wir beraten Sie gerne dabei.

Beispiele

Objekt "Bürogebäude Hamburg"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest in kreisrundem Deckenausschnitt.
Trittverdeckende Außenwangen aus Flachstahl, eingeschweißte Trogstufen mit eingelegtem Parkett. Geländer als Gurtgeländer mit Flachstahlpfosten und einer Füllung aus 7 Rundstahlkniegurten. Edelstahl-Rohrhandlauf mit Edelstahlstiften auf den Pfosten befestigt. Geländer als Abschlußgeländer rund um das Deckenloch mit Deckenzarge in Dimension der Außenwangen fortgeführt.
Material Stahl lackiert. Handläufe matt geschliffen.

Objekt "FIZ Frankfurt"
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Zweiwangen-Stahltreppe über zwei Geschoße. Grundriß zweiläufig, gerade mit Zwischenpodest. Ausführung freitragend.
Wangen als Stahlkastenwangen mit eingeschweißten Stahlkastentritten mit Trittschalldämmung aus Mineralwolle.
Stufenbelag aus Eiche, 50mm, massiv, blockverleimt mit eingenuteter Edelstahl-Rutschsicherung.
Geländer als Ganzglasbrüstung in dem Köcher der Stahlkastenwange mit außen nicht sichtbarer Klemmbefestigung fixiert.
Edelstahlhandläufe mit Nutausbildung auf der Glasoberseite.
Glasgeländer als Abschlußgeländer mit einer Stahlkastendeckenzarge im Bereich der Treppenöffnung fortgesetzt.
Stahlteile lackiert, Handlauf matt geschliffen, Holztritte geölt.

Objekt "Bürogebäude in Hamburg"
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Zweiwangen-Stahltreppe gleichmäßig gewendelt. Ausführung mit trittverdeckenden Flachstahlaußenwangen und dazwischen verschweißten abgekanteten Stahlblechtritten. Holztrittbelag aus Buche. Geländer als Gurtgeländer mit an der Wange verschraubten Doppelflachstahlpfosten, einer Geländerfüllung aus 6 parallel verlaufenden Rundstahl-Kniegurten und einem aufgesetzten runden Holzhandlauf. Material Stahl lackiert, Holzteile versiegelt.

Objekt "Privatwohnung München"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austritt an runde Galerie.
Oberseitig abgestufte Flachstahlaußenwange, brüstungshohe Innenwange. Eingeschweißte glatte Stahlblechstufen mit Holztrittbelag aus Eiche massiv Fortführung des Innengeländers als Abschlußgeländer an der Galerie, welches gleichzeitig als Deckenzarge verlängert ist.
Wandseitig ein Flachstahlhandlauf auf Konsolen.
Material Stahl lackiert. Holzstufen geölt.

Objekt "Bankgebäude Heilbronn"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit gleichmäßig gewendeltem Grundriß. Ausführung mit trittverdeckenden Stahlkastenwangen als geschweißte Hohlkästen. Trittstufen zwischen den Wangen verschweißt als Stahlkasten mit Trittschalldämmung zur Aufnahme von Holztrittbelägen aus Eiche. Treppengeländer beidseitig als Blechbrüstung mit schlitzförmigen Unterbrechungen. Holzhandläufe rund, lamellenverleimt auf Konsolen an den Brüstungen befestigt. Treppenmaterial Stahl, lackiert, Holzteile versiegelt.

Objekt "Verwaltungsgebäude Frankfurt"
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Zweiwangen-Stahltreppe gleichmäßig, kreisförmig gewendelt. Ausführung mit trittverdeckenden Stahlkastenwangen als geschweißter Hohlkasten mit oberseitiger Nut zur Aufnahme von Glasscheiben. Zwischen den Wangen verschweißte Trittstufen als Tröge mit Armierung zur Estrichfüllung. Stufenbelag Teppich. Geländer mit Rundrohrpfosten, einem Obergurt als U-Profil und einem Rundrohrhandlauf. Glasfüllungen aus Acrylglas zwischen Wange und Obergurt eingespannt. Treppe aus Stahl lackiert, Geländerteile Edelstahl matt geschliffen, Brüstungen Acrylglas, klar.
Beschreibung

Objekt "Bürogebäude Karlsruhe"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest als Steg an Galerie.
Wangen aus Flachstahl als Brüstung erhöht mit eingeschweißten Faltblechstufen. Trittbelag aus Stein mit Edelstahlantrittskante. Auf den Brüstungen oberseitig ein Edelstahlrohrhandlauf direkt aufgesetzt.
Material Stahl lackiert. Handläufe matt geschliffen.

Objekt "Privathaus Düsseldorf"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit U-förmigem Grundriß. Ausführung mit trittverdeckenden Flachstahlaußenwangen und dazwischen verschweißten trittschallgedämmten Stahlkastentritten. Trittoberseite aus strukturiertem Blech (Tränenblech). Geländer als Gurtgeländer mit Rundrohrpfosten, 3 parallel verlaufenden Rundstahlkniegurten und einem Edelstahlrohrhandlauf. Treppe und Geländer Stahl lackiert, Handlauf Edelstahl matt geschliffen.

Objekt "Hotelfoyer Weimar"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit gleichmäßig gewendeltem, kreisförmigem Grundriß. Ausführung mit trittverdeckenden Flachstahlwangen und dazwischen verschraubten Blechtritten. Stufenbelag aus Naturstein. Geländer als Gurtgeländer mit an der Wange verschraubten sichelförmigen Doppelflachstahlpfosten aus Messing. Geländerfüllung aus 7 Rundstahlkniegurten, Holzhandlauf aus Buche, runder Querschnitt. Treppe komplett aus Edelstahl V2A matt geschliffen, Geländerpfosten Messing poliert, Geländergurte Edelstahl matt geschliffen, Handlauf Holz versiegelt.

Objekt "Bürogebäude Rosenheim"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit zwei geraden Treppenläufen über Zwischenpodest als Halbpodest verbunden. Ausführung mit trittverdeckenden Flachstahlaußenwangen, dazwischen verschweißten abgekanteten Stahlblechtritten mit aufgeklebtem Teppichbelag. Geländer als Gurtgeländer mit an der Wange verschraubten Doppelflachstahlpfosten, drei parallel verlaufenden Rundstahlkniegurten aus Edelstahl und einem Edelstahl-Rohrhandlauf. Treppe und Geländerpfosten Stahl lackiert, Geländerfüllung und Handlauf matt geschliffen.

Objekt "Google München"
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Zweiwangen-Stahltreppe gerade, zweiläufig mit Zwischenpodest als Halbpodest. Tragkonstruktion aus vier ober-und unterseitig abgestuften Flachstahlaußenwangen mit eingeschweißten Stahlblechtritten.
Stahlstabgeländer mit Flachstahlpfosten und einer senkrechten Stabfüllung aus Rundstahl zwischen Ober- und Untergurt aus Flachstahl verschweißt. Geländer als Abschlußgeländer mit Deckenzarge aus Flachstahl im Bereich des Treppenlochs.
Oberflächen Stahl roh, unbehandelt mit Klarlacküberzug.

Objekt "Bankgebäude Berlin"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit geradem Treppenlauf, Zwischenpodest als Ruhepodest und gleichmäßig gewendeltem Lauf mit Austrittspodest. Ausführung mit trittverdeckenden Stahlkastenwangen als verschweißter Hohlkasten. Trittstufen als Trogstufen mit speziellem Querschnitt zur Estrichfüllung und Teppichbelegung. Treppengeländer als Gurtgeländer mit auf der Wange verschraubten Doppelflachstahlpfosten, einer Füllung aus 15 parallel verlaufenden Rundstahlkniegurten und einem runden Holzhandlauf. Treppe Stahl lackiert, Geländerfüllungen Edelstahl matt geschliffen, Holzhandlauf versiegelt.

Objekt "Verkaufsraum für Mode Kopenhagen"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß (Halbkreis). Ausführung mit trittverdeckenden Stahlkastenwangen als Hohlkasten. Verlängerung der Wangen als Brüstung.
Trittstufen als Faltwerk zwischen den Wangen verschweißt mit Kunststoff-Trittbelägen.
Treppenuntersicht komplett geschlossen.
Treppenmaterial Stahl lackiert.

Objekt "FIZ Frankfurt Foyer"
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Zweiwangen-Stahltreppe, gleichmäßig gewendelt über zwei Geschoße.
Anschluß an Galerien mit Austrittspodesten.
Zwischen den Wangen verschweißte, trittschallgedämmte Stahlkastentritte mit Steinbelag.
Geländer mit Doppelflachstahlpfosten, drei parallel verlaufenden Rundstahl-Kniegurten und einem Edelstahl-Rohrhandlauf.
Stahlteile lackiert, Handlauf matt geschliffen.

Objekt "Otto Bock Healthcare, Berlin"
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Zweiwangen-Stahltreppe über 4 Geschoße. Treppengrundriß halbgewendelt, freitragende Ausführung.
Stahlhohlkastenwangen in Schweißkonstruktion, als Geländerbrüstung verlängert.
Stahlblechtrittstufen als geschlossene Faltstufenkonstruktion zwischen den Wangen verschweißt.
Natursteinbelag auf Stahltritte verklebt.
An der äußeren Treppenbrüstung innenseitig ein Edelstahlrohrhandlauf auf Konsolen.
Treppenuntersicht mit transluzenter Spannfolie verkleidet und hinterleuchtet.
Alle Stahlteile lackiert, Handlauf matt geschliffen.

Objekt "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit gleichmäßig gewendeltem, 24-teiligem Grundriß.
Zwischen den Wangen verschweißte Stahlkastentritte mit Schalldämmung. Stufen mit Setzstufen geschlossen.
Trittbelag als Glasstufen aus Verbundsicherheitsglas mit Hinterleuchtung.
Treppenaußenwangen als Geländerbrüstung erhöht.
Edelstahlhandlauf in einer Nischenausbildung des Kastenprofils.
Alle Stahlteile lackiert, Handlauf matt geschliffen.

Objekt "DIC Frankfurt"
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Zweiwangen-Stahltreppe, gleichmäßig gewendelt über ein Geschoß.
Austrittspodest mit ovalem Auslauf.
Wangen aus Flachstahl als Brüstung erhöht mit aufgesetztem Edelstahlhandlauf.
Tritte als Faltstufenkonstruktion zwischen den Wangen verschweißt.
Trittquerschnitt als Trog mit Estrichfüllung. Teppicheinlage als Belag.
Geländerbrüstung rund um das Deckenloch als Deckenzarge nach unten verlängert.
Stahlteile lackiert. Handlauf matt geschliffen.

Objekt "Privathaus Hamburg"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austritt an gerade Galerie.
Brüstungshohe Stahlkastenaußenwangen mit eingeschweißten Stahlblechfaltstufen. Holztrittbelag aus Eiche massiv mit Setzstufen. Fortführung des Innengeländers als Abschlußgeländer an der Galerie, welches gleichzeitig als Deckenzarge verlängert ist. An der äußeren Brüstung ein Edelstahl-Rohrhandlauf auf Konsolen.
Treppenuntersicht geschlossen mit transluzenter Folie mit einer verschiedenfarbigen Hinterleuchtung.
Material Stahl lackiert, Handlauf matt geschliffen. Holzstufen geölt.

Objekt "Mehrgenerationenhaus Heilbronn"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit bogenförmigem Grundriß über 4 Geschoße und Antrittspodesten in den Geschoßen.
Brüstungshohe Stahlkastenaußenwangen mit eingeschweißten Stahlblechfaltstufen.
Holztrittbelag aus Eiche massiv mit Setzstufen. An den Brüstungen Edelstahl-Rohrhandläufe auf Konsolen. Auf den Brüstungen gebogene Acrylglasscheiben als Erhöhung. Treppenuntersicht geschlossen mit Gipskarton.
Material Stahl lackiert, Handlauf matt geschliffen. Holzstufen geölt.

Objekt "Büro- und Fabrikationsgebäude Backnang"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest als Steg.
Wangen aus Flachstahl als Brüstung erhöht mit Unterbrechung. Eingeschweißte offene Stahlkastenstufen mit Trittschalldämmung. Trittbelag aus Eiche, massiv. Auf der äußeren Brüstung ein Edelstahlrohrhandlauf auf Konsolen.
Material Stahl lackiert. Handläufe matt geschliffen. Holzstufen schwarz gebeizt und versiegelt.

Objekt "Burgruine Hardenburg Wehrgang"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit geradem Grundriß und Austrittspodest als Steg an einen Wehrgang.
Wangen aus Flachstahl als Brüstung erhöht mit eingeschweißten Lochkragenblechtritten.
Brüstungen mit oberem L-förmigen Abschluß als Handlaufprofil.
Material Stahl feuerverzinkt und lackiert mit Rosteffekt ähnlich Cortenstahl.

Objekt "Flugwerft und Verwaltungsgebäude Kassel"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest als Steg verlängert an eine Galerie.
Trittverdeckende Außenwangen aus Flachstahl, eingeschweißte Faltblechstufen mit trogförmiger Ausbildung und eingelegte Fliesen. Geländer als Gurtgeländer mit Doppel-Flachstahlpfosten und einer Füllung aus 6 Rundstahlkniegurten. Edelstahl-Rohrhandlauf mit Edelstahlstiften auf den Pfosten befestigt. Geländer als Abschlußgeländer an der Galerie mit Deckenzarge in Dimension der Außenwangen fortgeführt.
Material Stahl lackiert. Handläufe matt geschliffen.

Objekt "Bürogebäude Stuttgart"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austrittspodest in kreisrundem Deckenausschnitt.
Trittverdeckende Flachstahlaußenwange, brüstungshohe Innenwange. Eingeschweißte glatte Stahlblechfaltstufen mit Holztrittbelag aus Mahagoni massiv mit Setzstufen. Fortführung des Innengeländers als Abschlußgeländer um das Deckenloch, welches gleichzeitig als Deckenzarge verlängert ist. Wandseitig ein Edelstahl-Rohrhandlauf auf Konsolen. Treppenuntersicht geschlossen mit Stahlblech.
Material Stahl lackiert, Handlauf matt geschliffen. Holzstufen geölt.

Objekt "Universitätsgebäude Bergisch Gladbach"
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Zweiwangen-Stahltreppe mit kreisförmigem Grundriß und Austritt an eine Galerie.
Trittverdeckende Außenwangen aus Flachstahl, eingeschweißte Stahlkastentritte mit Schalldämmung und eingelegtem Kunststoffbelag. Geländer als Stabgeländer mit den Einzelstäben über Distanzen an der Wange bzw. oben direkt mit dem Rohrhandlauf verschweißt.
Material Stahl lackiert.

Details

Zweiwangen-Stahltreppen – Tragkonstruktion

Die Tragkonstruktion für die Treppenanlagen bilden zwei Stahl-Außenwangen. Die Wangen bestehen aus Stahlblech, aus Profilstahl oder werden als Stahlhohlkasten hergestellt und sind entsprechend dem Grundriß der Treppe verformt. In der Seitenansicht sind die Wangen trittverdeckend durchlaufend oder oberseitig und/oder unterseitig abgestuft. Die Trittkonstruktionen werden zwischen die Außenwangen eingeschweißt oder eingeschraubt.

Wangenformen

Im folgenden werden die verschiedenen Grundformen von Wangen am Beispiel eines gleichmäßig gewendelten Grundrisses perspektivisch dargestellt. Selbstverständlich sind auch gerade Grundrisse möglich. Bei ungleichmäßig gewendelten Grundrissen ergibt sich eine zusätzliche Schweifung der Wange im Rahmen der notwendigen Verziehung dieser.

Profilstahlwangen aus Standard-Rechteckrohr in trittverdeckender, ober-
und unterseitig abgestufter Form. Bei gebogenen Grundrissen ergibt sich ein polygonaler Grundriß. Trittkonstruktionen zwischen den Wangen verschweißt.

Profilstahlwangen aus Standard-U-Profilen oder als geschweißte Konstruktion. Wangen ober- und unterseitig trittverdeckend durchlaufend.Trittkonstruktionen zwischen den Wangen verschweißt.

Stahlblechwangen ober- und unterseitig abgestuft. Auch als Stahlkastenwangen lieferbar.

Stahlblechwangen oberseitig abgestuft. Ausführung trittverdeckend oder mit
aufgesattelten Tritten. Auch als Stahlkastenwangen ausführbar.

Stahlkastenwangen 20-100mm stark, ober- und unterseitig trittverdeckend durchlaufend. Trittkonstruktionen zwischen den Wangen verschweißt.

Stahlblechwangen 10-20mm stark (nach Statik), ober- und unterseitig trittverdeckend durchlaufend. Trittkonstruktionen zwischen den Wangen verschweißt.

Zweiwangen-Stahltreppen – Trittkonstruktion

Die Trittkonstruktionen sind entsprechend ihrer Oberfläche direkt begehbar oder erhalten einen Trittbelag.
Podeste als Austritts- oder Zwischen- (Ruhe-) podeste sind verbreiterte Tritte.

Stahlblechtritte

Die Tritte können bereits in der Bauphase ohne Notstufen begangen werden. Weitere Vorarbeiten für den Endbelag sind nicht erforderlich.

Glatte, 5mm dicke, vorne und hinten C-förmig, d.h. parallel nach unten und innen gekantete Stahlblechtritte.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen, etc.)

Glatte, 5mm dicke, vorne und hinten parallel nach unten doppelt abgekantete Stahlblechtritte.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen, etc.)

Glatte, 5mm dicke, vorne und hinten parallel nach unten gekantete Stahlblechtritte.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen, etc.)

Glatte, 10-20mm dicke Stahlblechtritte.
Zur Stabilisierung können erforderlichenfalls Rippen aufgeschweißt werden, die in den Belägen mit entsprechenden Ausfräsungen ausgespart werden.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen, insbesondere Festbeläge aus Holz und Stein.

Glatte, 5mm dicke, S-förmige, vorne parallel nach unten und hinten parallel nach oben gekantete Stahlblechtritte.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen, etc.)

Glatte, 5mm dicke, hinten parallel nach oben gekantete Stahlblechtritte.
Belegung mit verschiedenen Werkstoffen (Holz, Stein, Teppich, Gumminoppen, etc.)

Blechtritte, versenkt

Beläge werden allseitig eingefasst.

Die Trittflächen sind in den parallelen Rahmen um Belagstärke versenkt
eingeschweißt.
Durch den Trittrahmen wird der Belag vor Verschleiß an den Trittkanten geschützt.
Als Einlage dient Teppich, Gumminoppen, Stein, etc.

Lochblechtritte

Durch Verwendung von Lochblechen läßt sich eine größere Transparenz erreichen.

4-5mm dicke Tritte aus Lochbleche nach Wahl werden C-förmig, d.h. parallel nach unten und innen abgekantet. Eine Belegung der Tritte erfolgt in der Regel nicht.

Strukturblechtritte

Ursprüglich für die Industrie und den Außenbereich entwickelt werden diese Bleche im Rahmen moderener Architektur auch bei Innentreppen eingesetzt.

4 – 5mm dicke Strukturbleche als Riffel- oder Tränenblech werden beidseitig parallel nach unten abgekantet. Eine doppelte oder C-förmige Abkantung ist ebenfalls möglich. Die Trittoberfläche ist rutschhemmend, eine Belegung entfällt.

Stahltrogtritte

Diese Tritte ergeben durch ihre erhöhte Masse nach Ausfüllung eine größtmögliche Laufruhe.

Glatte, hinten und vorne parallel nach oben gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton.
In die Tritte können verschiedene Beläge eingelegt werden, die Oberkante des Estrichs wird entsprechend tiefer abgezogen.
Auch ist eine Belegung der voll ausgefüllten Tritte auf der Oberfläche mit verschiedenen Werkstoffen möglich.

Glatte, hinten und vorne C-förmig, d.h. parallel nach oben und innen gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton.
Die zweite Abkantung des Bleches nach innen ergibt im Querschnitt 4 gleich Radien, wodurch der Tritt speziell für eine Teppichumspannung geeignet ist.

Glatte, hinten parallel nach oben gekantete 5mm dicke Stahlblechtritte. An der Vorderkante wird ein abgekantetes Blech um Belagstärke tiefer und nach hinten versetzt eingeschweißt. Bei Bedarf leicht armiert. Füllung mit Estrich oder Beton. Es entsteht eine Anschlagkante für den Belag an der Rückseite und der Unterkante der Vorderseite. Hierdurch speziell für Teppichbelag geeignet.

Stahlkastentritte

Diese Tritte sind für eine Belegung ohne weitere Vorarbeiten fertiggestellt. Sie besitzen eine hohe Eigenstabilität und sind für eine freitragende Verwendung geeignet.

Aus 2 Halbschalen, welche jeweils nach oben bzw. unten abkantet sind verschweißter Hohlkasten, Blechdicke 5mm. Zur Trittschalldämmung wird der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt.
Belegung der Tritte mit verschiedenen Werkstoffen, insbesondere aufgrund der 4 gleichen Radien im Trittquerschnitt zur Teppichumspannung geeignet.

Stahlblechtritte aus 5mm Blech parallel nach oben abgekantet und mit einem Stahlblechdeckel verschweißt. Zur Trittschalldämmung ist der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt. Belegung der Tritte mit verschiedenen Werkstoffen. Die Trittfläche kann auch um Belagstärke vertieft eingeschweißt werden. Trittbeläge werden dann eingelegt, es entsteht eine Stahlantrittskante.

2-schalige, verschweißte Stahlblechtritte aus 5mm Blech parallel verlaufend. Die obere Schale wird um Belagstärke vertieft und nach hinten versetzt eingeschweißt. Zur Trittschalldämmung ist der Hohlraum mit Mineralwolle ausgefüllt. Belegung der Tritte speziell mit Teppichboden, für welchen sich entsprechende Anschlagskanten an der Vorderkante unten und der Hinterkante oben ergeben.

Konsolentritte

Die Trittuntersicht wird optisch aufgelöst und erscheint lebhafter. Bei direkter Verlegung der Beläge auf die Konsolen sind die Beläge auch von der Treppenunterseite weitgehend sichtbar.

Seitlich an der Wange verschweißte Flachstähle dienen als Aufnahme für massiven Trittbeläge, welche in diesem Fall freitragend sein müssen.
Aus statischen Gründen nur für geradläufige Treppen möglich.

Als Tragkonstruktion werden zwei Stahlwinkel zwischen den Wangen verschweißt. Die Belegung erfolgt mit Trittstufen aus Holz oder Stein.

Unter einen glatten Stahlblechtritt werden zwei Konsolen aus Rundrohr verschweißt.
Diese Trittkonstruktion dient speziell zur Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.

Als Tragkonstruktion werden eine oder zwei Konsolen aus Profilstahl zwischen den Wangen verschweißt.
Diese Trittkonstruktion dient speziell zur Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.

Unter einen glatten Stahlblechtritt werden mehrere Konsolen verschweißt.
Diese Trittkonstruktion dient speziell zur Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.
Eine radiale Anordnung der Konsolen ergibt bei gewendelten Treppen ein fächerförmiges Aussehen.

Unter einen glatten Stahlblechtritt werden eine oder zwei Konsolen aus Flachstahl verschweißt.
Diese Trittkonstruktion dient speziell zur Aufnahme massiver Beläge aus Holz oder Stein.

Gitterrosttritte

Vorwiegend für den Einsatz im Außenbereich, aber auch im Innenbereich wenn erhöhte Transparenz erwünscht ist.

Die Gitterroste werden als Schweißpreßroste oder Preßroste verschiedener Maschenweiten (Standard 30/30) in den Flachstahl-Tragrahmen eingeschweißt oder eingelegt und verschraubt.
Eine Sicherheitsantrittskante an der Trittvorderkante ist möglich.

Lochkragenblechtritte

Unübertroffene Rutschfestigkeit zeichnet diese Tritte aus.

Die Trittoberfläche wird teilweise oder ganzflächig gelocht. Die Lochung erfolgt als Rutschsicherung nach oben und zur Ableitung von Flüssigkeiten in einem bestimmten Muster auch nach unten. Die Tritte sind parallel abgekantet.

Faltstufentritte

Die geschlossene Einheit läßt den Treppenlauf massiver erscheinen.

Die Stufenvorderkante wird um Steigungshöhe abgekantet, wodurch die Untersicht der Treppe geschlossen wird.
Eine Belegung ist mit verschiedenen Werkstoffen möglich.

Die Stufenvorderkante wird um Steigungshöhe abgekantet, wodurch die Untersicht der Treppe geschlossen wird.
Durch eine Abkantung über 90 Grad entsteht ein entsprechender Trittunterstand.
Eine Belegung ist mit verschiedenen Werkstoffen möglich.

Setzstufentritte

Stufenzwischenräume werden geschlossen. Dennoch ist von den Belägen auch in der Trittuntersicht der größte Teil sichtbar.

Als Tragkonstruktion für Massivtrittbeläge aus Stein oder Holz dienen S-förmig abgekantete, senkrecht zwischen den Wangen verschweißte Stahlbleche.

Als Tragkonstruktion für Massivtrittbeläge aus Stein oder Holz dienen S-förmig abgekantete, senkrecht zwischen den Wangen verschweißte Stahlbleche.
Die senkrechten Abkantungen können ggf. auch mit Lochmustern oder ähnlichen Aussparungen versehen werden.

Zweiwangen-Stahltreppen – Geländer / Handläufe

Es ist zu unterscheiden zwischen der Geländertragkonstruktion, bestehend aus Pfosten und Handläufen und den Geländerfüllungen. Als Pfosten werden Rundrohr, T-Stahl, Flachstahl etc. verwendet. Die Pfosten werden seitlich an den Außenwangen oder in der Flucht der Wangen auf deren Oberseite befestigt. Als Handläufe sind Rohr-, Flachstahl- und Kastenhandläufe aus Stahl, Edelstahl oder Messing möglich. Holzhandläufe besitzen verschiedene Profile.

Stahlstabgeländer

Stahlstabgeländer entsprechen bei Einhaltung eines Höchstabstandes von 120mm zwischen den Stäben der Bauordnung.

Die Füllstäbe aus Rund- oder Flachstahl sind direkt mit dem Handlauf verschweißt. Am unteren Ende werden die Stäbe mit den Außenwangen über ein seitlich an oder auf den Wangen laufendes Stahlband angeschweißt. Abstand der Stäbe i.d.R. nach Bauordnung.

Stahlstabgeländer mit Untergurt

Stahltrogtritte

Die Füllstäbe aus Rund- oder Flachstahl sind direkt mit dem Handlauf verschweißt. Füllstäbe sind an der Unterseite mit einem parallel zum Handlauf verlaufenden Untergurt verschweißt. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an den Wangenaußenseiten befestigt. Abstand der Stäbe i.d.R. nach Bauordnung.

Stahlstabgeländer mit Ober- und Untergurt

Die Füllstäbe aus Rund- oder Flachstahl sind zwischen einem Ober- und Untergurt verschweißt. Der Obergurt trennt die Füllstäbe vom Handlauf des Geländers. Abstand der Stäbe i.d.R. nach Bauordnung. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an den Wangenaußenseiten befestigt.

Stahlgeländer mit Kniegurten

Die Geländer mit Kniegurten, auch Relinggeländer oder einfach Gurtgeländer genannt wirken sehr elegant, da insbesondere bei gewendelten Treppen die spiralförmige Dynamik betont wird.
Insbesondere im Bereich der waagerechten Geländer ist jedoch der sog. „Leitereffekt“, d.h. das mögliche Übersteigen durch Kinder, welches durch die Gurte erleichtert wird zu beachten.

Die Geländerfüllung besteht aus ein oder zwei parallel zum Handlauf verlaufenden Füllstäben aus Rund- oder Flachstahl. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an den Außenwangen befestigt.
Diese Geländerart erfüllt die Sicherheitsanforderungen der Berufsgenossenschaften.

Die Geländerfüllung besteht aus einem oder mehreren parallel zum Handlauf verlaufenden Füllstäben aus Rund- oder Flachstahl. Über Zwischenpfosten wird das Geländer an den Außenwangen befestigt.

Stahlgeländer mit Flachstahlkniegurt

Diese Geländer sind optisch massiver, da die Ansichtsfläche vergrößert ist. Eine Ausführung gemäß Bauvorschriften ist bei entsprechender Anordnung der Flachstahlbänder möglich.

Parallel zum Handlauf verläuft ein Flachstahlband ca. 3 bis 4mm dick. Die Breite des Flachstahlbandes ist variabel. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Parallel zum Handlauf verlaufen mehrere Flachstahlbänder ca. 3 bis 4mm dick. Die Breite der Flachstahlbänder ist variabel. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Stahlgeländer mit Füllungen in Rahmen

Diese Geländer entsprechen den Bauordnungsvorschriften.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Stahlstabfüllungund werden zwischen den Pfosten angeordnet. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate gebogene Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Lochblechfüllung und werden zwischen den Pfosten angeordnet. Lochmuster sind frei wählbar. Befestigung über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Die Füllungen der Geländer werden in diesem Fall als separate Felder erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen mit Drahtgitterfüllung und werden zwischen den Pfosten angeordnet. Muster sind frei wählbar. Befestigung über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Die Füllungen der Geländer werden als separates Feld erstellt. Die Felder bestehen aus Rahmen, die Füllung ist eine Stahlstab-, Welldrahtgitter-, oder Lochblechfüllung. Die Anordnung und Befestigung der Felder ist innerhalb der Pfosten, wodurch die Füllung in Achse der Wange verläuft. Stababstand, Maschenweite bzw. Lochbild sind frei wählbar. Die Pfosten sind an den Außenwangen befestigt.

Stahlgeländer mit Glasfüllungen

Diese Geländer wirken transparenter als solche mit Füllungen und entsprechen den Bauordnungsvorschriften.

Gebogene Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas werden mit Hilfe von Spezialhaltern innerhalb der Pfosten befestigt. Hierdurch verlaufen die Glasfüllung in Achse der Wangen. Das Glas ist farblos oder getönt in Dicken von 8 bis 15 mm erhältlich. Die Kanten sind gebrochen. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Gebogene Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas werden mit Hilfe von Spezialhaltern zwischen den Pfosten befestigt. Das Glas ist farblos oder getönt in Dicken von 8 bis 15 mm erhältlich. Die Kanten sind gebrochen. Die Befestigung erfolgt über Zwischenpfosten an den Außenwangen.

Glasgeländer

Glasgeländer ergeben größtmögliche Transparenz, da Tragkonstruktionen weitgehend entfallen.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden in einer Länge von
ca.1 bis 1,5m in die oberseitig als Köcher ausgebildeten Kastenwangen eingestellt. Über Zwischenpfosten werden sowohl die Handläufe, als auch ein u-förmiger Obergurt, welcher die Scheibenoberkante abschließt gehalten.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden in einer Länge von
ca.1 bis 1,5m in die oberseitig als Köcher ausgebildeten Kastenwangen eingestellt. Handläufe werden durch Zwischenpfosten gehalten und sind von der Glasoberkante getrennt. Die Scheiben werden jeweils im Bereich der Pfosten, welche ebenfalls geschlitzt sind gehalten.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden in einer Länge von
ca.1 bis 1,5m in die oberseitig als Köcher ausgebildeten Kastenwangen eingestellt. Geschlitzte Handläufe werden auf die Glasbrüstung selbst aufgesteckt.

Glasscheiben aus Acryl- oder Sicherheitsglas der Dicke 12 bis 20 mm werden in einer Länge von
ca.1 bis 1,5m in die oberseitig als Köcher ausgebildeten Kastenwangen eingestellt.Die Scheiben werden jeweils im oberen Bereich durch Halter ausgesteift, eine Geländertragkonstruktion entfällt in diesem Fall. en innerhalb oder auf der Glasbrüstung geführt werden. Geschlitzte Handläufe werden auf die Glasbrüstung selbst aufgesteckt. Im Falle der Trennung von Handlauf und Glasoberkante können ggf. Zwischenpfosten vorgesehen werden.

Blechbrüstungsgeländer

Geschlossene Brüstungen ergeben einen optisch massiven Eindruck und betonen die Treppe als Bauelement.

Durch Verlängerung der Flachstahlwangen entsteht eine Blechbrüstung. Im Falle von Stahlkastenwangen werden ebenfalls die Wangen in ihrer kompletten Dicke oder nur das jeweils äußere Deckblech der Wangen entsprechend verlängert. Ggf. sind dann innerhalb der Brüstungen Zwischenpfosten zur Stabilisierung erforderlich. Handläufe können innerhalb oder auf der Blechbrüstung geführt werden.

Wandhandlauf

Eine sichere Führung, welche gleichzeitig die Verschmutzung der Außenwände verhindert.

Bei einem Treppenverlauf in einem geschlossenen Treppenraum (z. B. Turm) genügt ein Wandhandlauf, welcher auf Konsolen sitzt.

Handläufe

Handläufe aus verschiedenen Materialien wie Stahl, Edelstahl, Messing oder Holz.

Holzhandläufe verschiedener Querschnitte. Bei gebogenen Treppengrundrissen lamellenverleimt.

Stahlhandläufe aus Stahlrohr, Flachstahl oder als Stahlkasten. Bei gebogenen Treppengrundrissen kalt verformt.

Zweiwangen-Stahltreppen – Trittbeläge / Oberflächen

Die Trittbeläge werden auf die Trittkonstruktionen verschraubt oder verklebt.Bestimmte Oberflächen können direkt in der tragenden Trittkonstruktion durch Verwendung entsprechend bearbeiteter Stahlbleche vorgesehen werden.Bei den Trittbelägen ist anzumerken, daß diese z. T. bauseits erbracht werden. Dies ergibt insbesondere bei Stein-, Teppich- und Kunststoffbelägen eine bessere Übereinstimmung mit den umgebenden Belägen des Raumes. Selbstverständlich werden auf Wunsch paßgenaue Schablonen zur bauseitigen Anfertigung solcher Trittbeläge geliefert.

Holztritte werden in der Regel auf die Stahl-Trittkonstruktion der Treppe verschraubt. Die Holztritte werden in massiver blockverleimter Bauweise unterschiedlicher Stufendicke hergestellt.

Strukturierte Blechtritte

Diese Tritte werden im Falle der Tränen-und Riffelblechtritte aus Stahl direkt begangen und sind rutschfest. Im Falle der Aluminium- und Edelstahlprägebleche ist eine tragende Unterkonstruktion erforderlich.

Tränenbleche als Trittkonstruktion aus Stahl mit verzinkter oder grundierter Oberfläche. Die Tränen oder Noppen variieren in Größe und Form entsprechend den Walzformen des jeweiligen Stahlerzeugers.

Riffelbleche als tragende Trittkonstruktion aus Stahl mit verzinkter oder grundierter Oberfläche. Wegen der Problematik der Schmutzablagerung bzw. Reinigung der Trittoberflächen wird den Tränenblechen der Vorzug gegeben.

Strukturierte Bleche aus Aluminium werden als Trittbeläge verwendet. Es gibt die Grundformen des sog. „Duett“-Bleches mit jeweils 2 parallelen Tränen (siehe Abbildung) und die des sog. „Quintett“-Bleches mit jeweils 5 parallelen Tränen. Die Oberflächen sind regelmäßig eloxiert natur EV1, können jedoch auch farbbeschichtet werden.

Strukturierte Bleche aus Edelstahl der Stärke 1,5-2mm werden als Trittbeläge verwendet. Es gibt Noppenprägungen in runder und ovaler Form, sowie Rautenprägungen. Die Oberflächen sind glasperlengstrahlt, elektropoliert oder mit einer Oxidschicht farblich variiert.

Gitterrosttritte

Gitterroste werden vorwiegend im Industrie- und Außenbereich eingesetzt. Es gibt verschiedene Maschenweiten
(Standard 30/30 und 30/10) sowie rutschfeste Ausführungen mit gezahnten Tragstäben. Die Oberflächen werden i.d.R. feuerverzinkt. Gitterroste aus Edelstahl werden gebeizt und passiviert.

Bei Preßrosten werden streifenförmige Querbleche in die geschlitzten Tragstäbe mit hohem Druck eingepreßt.

Bei Schweißpreßrosten werden in durchgehende Tragstäbe verdrillte oder runde Querstäbe in einem Arbeitsgang unter hohem Druck eingepreßt und gleichzeitig elektrisch voll verschweißt. Hierdurch ergibt sich eine hohe Eigenstabilität des Gitterrostes.

Lochkragenbleche

Dies Bleche werden bei erhöhten Anforderungen an die Rutschfestigkeit eingesetzt.

In die Trittoberfläche von Stahlblechen ist ein Lochmuster gepreßt. Die Ränder kragen nach oben aus und ergeben optimale Rutschsicherheit. Zur Ableitung von Wasser, Öl, etc. ist etwa jedes 3.-4. Loch vergrößert und nach unten versenkt.

In die Trittoberfläche von Stahlblechen ist ein Lochmuster gepreßt. Die Ränder kragen nach oben aus und ergeben optimale Rutschsicherheit.
Das Lochmuster ist gleichmäßig, Wasser und Flüssigkeiten werden über die Fläche abgeleitet.

Lochbleche

Lochbleche werden vorwiegend im Geländerbau als Füllungen eingesetzt. Dabei werden die Zuschnitte in Rahmen eingeschweißt oder erhalten einen lochfreien Rand. Auch Trittstufen und Setzstufen können aus Lochblechen gefertigt werden.

Gelochte Bleche aus Stahl oder Edelstahl in allen gängigen Lochmustern als Quadratlochung in geraden Reihen (siehe Abbildung).

Gelochte Bleche aus Stahl oder Edelstahl in allen gängigen Lochmustern als Rundlochung in versetzten (siehe Abbildung) oder geraden Reihen.
Oberflächen rostschutzgrundiert oder feuerverzinkt, ggf.lackiert. Edelstahl glasperlengestrahlt oder matt geschliffen.

Steintritte

Natursteintritte verschiedener Steinarten (Granit und Marmor). Ausführung in Stärken von 20mm zur Einlage,
30-40mm als Auflage auf eine flächig tragende Unterkonstruktion und als verklebte armierte Stufen der
Stärke 60mm (30+30) und 80mm (40+40) für einen freitragenden Einsatz. Kunststeintritte mit verschiedenen
Mustern oder epoxydharzgebundene sog. Steinteppichbeläge aus Quarzsand.

Epoxyd-harzgebundene Steinteppichbeläge verschiedener Korngrößen und Muster. Das Material ist in verschiedenen Farben erhältlich.
Es ergibt sich eine hohe Verschleißfestigkeit bei gleichzeitiger Rutschhemmung.

Natursteintritte verschiedener Steinarten (Marmor, Granit, etc.). Die Oberflächen sind geschliffen, fluatiert und auf Wunsch poliert.

Kunststoff-Trittbeläge

Gummibeläge mit glatter oder strukturierter Oberfläche (Noppen) verschiedener Farben und Muster zum Aufkleben auf die Trittkonstruktion oder zur Einlage.

Gummibeläge der Stärke 3-5mm mit strukturierter Oberfläche als Noppen verschiedener Formen und Anordnungsmustern sowie Farben zum Aufkleben auf die Trittkonstruktion oder zur Einlage. Grundmaterial je nach Verwendungszweck mit speziellen Eigenschaften (säureresistent, elektrisch leitend, etc.)

Glatte PVC-Beläge der Stärke 1,5-3mm mit verschiedenen Mustern und Farben. Material je nach Verwendungszweck mit speziellen Eigenschaften (säureresistent, elektrisch leitend, etc.)

Textil-Trittbeläge

Textil-Trittbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten zum Einlegen oder Umspannen der Trittkonstruktion.

Teppichbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten.

Teppichbeläge in verschiedenen Mustern und Qualitäten.

Holztritte

Holzstufen werden in einer Stärke von 20-80mm (Standard 40mm) auf die Unterkonstruktion verschraubt oder verklebt. Das getrocknete Massivholz wird in sog. Riegeln der Breite 8-20cm verleimt und hieraus die Stufen geschnitten.
Die Stufenvorderkante verläuft hierbei in der Regel parallel zur Holzmaserung. Die Oberflächen sind geschliffen ggf. gebeizt und matt versiegelt oder geölt/gewachst.
Es ist zu beachten, daß Holz ein Naturprodukt ist. Farb- und Strukturunregelmäßigkeiten sind daher im Rahmen der Sortierungsvorschriften zu tolerieren.

Kiefer (Pinus silvestris L.)
Die Farbe des Kernholzes ist in frischem Zustand rötlichgelb, rasch zu einem bräunlich bis rotbraunen Farbton nachdunkelnd. Das Splintholz dagegen ist gelblich bis rötlich-weiß, so daß sich bei der Verarbeitung eine lebhafte Farbstruktur ergibt. Ausgeprägte Jahrringstruktur. Das Holz der Kiefer ist mittelschwer, mäßig hart und mäßig schwindend mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften.

Mahagoni (Khaya species)
Vorkommen: Afrika, Karibik, Mittel- und Südamerika.Stellvertretend: Sipo-Mahagoni aus Westafrika. Das Holz ist rotbraun, oft mit violettem Schimmer, später nachdunkelnd. Zonenlose Struktur, durch Wechseldrehwuchs hell-dunkel gestreift erscheinend.Das Holz ist mittelschwer bis schwer, gering schwindend mit gutem Stehvermögen, ziemlich hart und zäh. Die Festigkeitseigenschaften erreichen die der Eiche.

Kirschbaum (Prunus species)
Der schmale Splint ist gelblich- bis rötlich-weiß gefärbt. Das Kernholz ist gelblich- oder hellrötlich-braun, dunkelt aber unter dem Einfluß des Lichtes zu einem rötlich bis goldbraunen Ton nach. Das Holz ist feinporig und mit zarter, bisweilen auch geflammter Zeichnung. Das Holz des Kirschbaumes ist mittelschwer, ziemlich hart und zäh, mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Es ist mäßig schwindend, und weist nach der Trocknung ein gutes Stehvermögen auf.

Eiche, europäische (Quercus robur, Quercus petraea L.)
Hellbraun oder honiggelb bis hellgelb gefärbtes Holz, welches unter Lichteinwirkung dunkel- bis hellbraun nachdunkelt. Deutliche Jahrringabgrenzung mit Fladern, Streifen und Spiegeln in der Holzstruktur. Das Holz ist schwer und hart. Es schwindet nur wenig, besitzt ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften einschließlich der Biegefestigkeit sowie eine hohe Elastizität.

Ahorn (Acer species)
Feinporiges Holz mit feiner, gleichmäßiger, zuweilen geriegelter Textur. Farbe gelblich-weiß bis gelblich-rötlich. Splint und Kernholz sind farblich kaum voneinander unterschieden. Das Holz des Ahorn ist mittelschwer, ziemlich elastisch und zäh. Das Holz ist hart und zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Abriebfestigkeit aus. Die Schwindung des Holzes ist äußerst gering und es besitzt ein gutes Stehvermögen.

Esche (Fraxinus species)
Farbe weißlich bis gelblich oder weißlich-rötlich. Kernholz normalerweise gleichfarbig, häufiger auch mit lichtbrauner bis oliver streifenartiger Verfärbung. Deutliche Jahrringabgrenzung mit markanten Fladern bzw. Streifen im Holzbild. Das Holz der Esche ist schwer, hart, nur mäßig schwindend mit gutem Stehvermögen. Die statischen und dynamischen Festigkeitseigenschaften, insbesondere die Elastizität, Biegefestigkeit und die Zähigkeit des Holzes sind ausgezeichnet.

Buche (Fagus silvatica L.)
Farbe rötlich-weiß bis hell-gelbbraun. Jahrringe deutlich erkennbar. Durch zerstreut angeordnete Poren und Holzstrahlen regelmäßige und dichte Struktur mit feiner Zeichnung. Das Holz der Rotbuche ist hart und ziemlich schwer mit sehr guten Festigkeitseigenschaften, hoher Zähigkeit und Tragfähigkeit. Es ist stark schwindend, mit mäßigem Stehvermögen und mäßiger Elastizität. Durch Dämpfen des Holzes wird Rißbildungen und Verwerfungen entgegengewirkt, darüberhinaus eine Egalisierung und Intensivierung der rötlichen Farbe erreicht.